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Hamburger Gast

die Pfeffersäcke

hamburger gast 2019 Posted on So, November 10, 2019 19:16:28

Ich sehe mir das letzte Foto aus meiner Sammlung an, es heißt “der Binnenhafen 1881”. 

Überall liegen Holzsegelschiffe und Ewer, Gemüseschiffe aus den Vierlanden, dahinter die Nikolaikirche, damals das höchste Gebäude der Welt, und die Katharinenkirche. Auf einem Schild vorne am Kai steht “Abfahrt der Jollenführer”.

Das Foto zeigt ein Durcheinander von Leinen und Masten, Schiffen und Tauen, es gab die durchstrukturierte Speicherstadt noch nicht. 

Vorne auf dem Foto sind 9 Männer, alle mit Hut, alle haben ein weißes Hemd an. Manche eine Weste, andere eine Jacke. Sie tragen eine Fliege oder eine Krawatte. Wer sie wohl sind? Ihre Nachfahren laufen wahrscheinlich noch durch Hamburg, es sind ja noch keine 140 Jahre her. Ungefähr 6 Generationen. Vielleicht habe ich die Nachfahren in der Stadt schon getroffen, vielleicht waren die Herren, mit denen ich mich am Freitag in Café Paris unterhalten habe, echte Nachfahren von diesen Männern. Sie schienen sich mit Hamburg jedenfalls bestens auszukennen.

“Hier ist der spießigste Teil Hamburgs”, so sagt einer von ihnen. “Und gehen Sie mal hoch, in die Belle Étage, das ist dann die Steigerung, lauter Pfeffersäcke”. Ich denke mir, die Pfeffersäcke sind immer die anderen, wann treffe ich endlich mal einen, der das von sich selber behauptet? Das Wort gibt einen Hinweis auf sich rücksichtslos bereichernde Händler. Wobei, Händler müssen auch handeln können, so denke ich, und lieber Pfeffersack als Salzsäule. 

Im Café lese ich, dass am 22.11 und 23. frische Meeresfrüchte aus der Brétagne ins Lokal kommen, bitte reservieren. Schauen Sie sich lieber nicht das Foto dazu im Internet an. Es vermittelt den Eindruck, dass Sie in die Biotonne gucken, es ist dégoutant. Wer macht denn so ein Foto, geht das nicht ein bisschen appetitlicher? C’est scandaleux. Enfin. 

Ich suche weiter nach Nachfahren von den Herren aus 1881, wie man auch anhand des berühmten Fotos Lunch atop a Skyscraper gemacht hat, das 51 Jahre später in Manhattan entstanden ist. Dort hat man auch verschiedene Männer identifizieren können, ich hätte hier lediglich 2 Generationen mehr zu überbrücken. Es durfte dennoch einfacher sein, denn die Männer auf meinem Foto sind keine Wanderarbeiter, sondern Hamburger, so nehme ich an. Ich habe es abfotografiert und trage es bei mir, vielleicht finde ich noch jemanden, der dort etwas erkennt. 

Es ist Samstagnachmittag, die Gäste bei Hermetic Coffee Roasters stehen bis zur Tür um bestellen zu können. Sogar auf der novemberbeblätterten Terrasse ist es voll, auch wenn es nur mickrige 8 Grad sind.

Es wundert mich nicht mehr, bekanntlich sind die Hamburger aus anderem Holz geschnitzt, durchtriebenes Hafenholz oder so. Treibholz. Was mich heute aber schon wundert, ist dass so viele Leute mit ihrem Kaffee durch die Straßen treiben. Wie eine Ameisenstraße schlängeln sie sich ins Café rein und mit ihren to-go-Bechern wieder raus, unermüdlich. Einer fängt damit an und alle machen es nach. So eine eifrige Ameisenstraße wäre beim Laden und Löschen der Schiffe 1881 eine wirkliche Hilfe gewesen, jetzt geht die Energie einfach so verloren in die Novemberluft.

Der Andrang lässt nach, plötzlich ist das Lokal wieder fast leer. Ebbe und Flut kommen ja bekanntlich bis hier, tief in die Stadt hinein.

Florian kommt rein und setzt sich neben mich. Er ist Radfahrer, kommt aus Karlsruhe und findet die Hamburger Straßen gefährlich, er ist schon ein paar mal vom Auto erfasst worden. Er sieht um sich. “Was ist hier heute wenig los”, meint er. Ich muss lachen. Denn gerade 5 Minuten bevor er reingekommen ist, war kein einziger Platz mehr frei.

Die nächste Welle kommt gleich. Das Gesetz der Gezeiten. Ich erkläre ihm das, er sieht mich schweigend an, weiß nicht so genau, was ich will. Stadtschreiberin also. Wir haben dennoch ein interessantes Gespräch, uns kommt sogar eine Geschäftsidee. Ein Ladenlokal mieten, dazu 25 Figuranten, die vor der Tür eine Schlange formen. Gebrauchtes und nicht gespültes Geschirr, mit verschiedenen Mustern, Zwiebeln, Rosen, so uneinheitlich wie möglich, am Besten vom Flohmarkt nebenan, draußen auf einen Wackeltisch stellen. Auch wenn es stürmt oder friert. Der Erfolg des Lokals ist garantiert.

Was wird dort dann angeboten? Das ist egal, darüber müssen wir noch brainstormen. Irgend etwas Französisches vielleicht. Bio. Hand crafted. 

Fleur de Sel aus der Normandie an bretonischen Austern.

Oder etwas Exotisches. Cassia-Zimt aus Süd-China und Indonesien, oder gar den exklusiven Ceylon-Zimt, fein aus dünnen Rinden zusammengesteckt, so dass er wie eine Zigarre aussieht. Ich habe ein Buch in den Bücherhallen gefunden, das den Unterschied der verschiedenen Zimtarten leidenschaftlich beschreibt. Und was passt besser zu einer Hafenstadt als Gewürze aus aller Welt?

Oh Hafenstadt! Chilis aus Nigeria, Lorbeer aus Griechenland, Ingwer aus Jamaika, Muskatnüsse aus West-Indien, jede Nuss ist ein Hochzeitsgeschenk. Vanille –sie wächst als Frucht aus den duftenden goldweißen Blüten einer Orchidee im lichten Schatten immergrüner Wälder, umhüllt von ganzjährig tropischer Wärme. Kanel –ach so, hatten wir den schon? Ja, aber ich finde den Namen so schön, aus dem Lateinischen canella, Röhrchen.

Und klar, schwarzer Pfeffer aus Borneo. 

Pfeffer hat magische Kräfte. Vor allem soll er aphrodisierend wirken, ist er doch durchblutungsfördernd. Seine Schärfe stellt für den Körper einen kleinen Schmerzreiz dar, es werden mehr Endorphine, Glückshormone produziert, das Wohlbefinden steigt, das Liebesspiel kann beginnen.

Diese lustvollen Pfeffersäcke.



Kreativ sein

hamburger gast 2019 Posted on Fr, November 08, 2019 15:13:38

Das mit der Kreativität ist auch so eine Sache. Wie schön ist es, bei Regenwetter am Schreibtisch in der Bibliothek zu sitzen, einen Tee zu trinken und Geschichten zu schreiben. Aber sie müssen irgendwo herkommen, sie müssen sich formen. Da braucht man einen Funken, eine Inspiration, eine Begeisterung. So kommt es, dass man in die Stadt muss, in die Kälte hinaus, durch die Straßen. Man soll sich einfach treiben lassen und schauen, was passiert. Ab in die Nacht. 

Es ist schon längst dunkel und ich laufe durch die Wohlwillstraße, weil sie so schön ist nachts. Es hat geregnet und die Bürgersteige sind weich, weil die Blätter sie bedecken. Es fahren einige Autos hin und her, nur ein Parkplatz ist frei, weil dort ein riesiger Blätterhaufen liegt. Ich bleibe stehen und sehe zu, wie ein kleines französisches Auto einparken will. Ob es das schafft? Ohne zögern fährt es rückwärts schnell in den Blätterhaufen hinein, die Räder drehen durch, aber bald ist es gut geparkt. An der Fahrerseite steigt eine Frau mit roten Lippen, einem kurzen Kleid und High Heels aus, ihre Haare sind durcheinander und sie steht etwas verloren in den Blättern. Der Beifahrer kommt um das Auto herum und nimmt ihre Hand. “Ich fühle mich, als hätte ich den ganzen Tag im Bett gelegen, wilden Sex gehabt und nicht geduscht”, so sagt sie und sieht ihn provozierend an, “dabei habe ich gerade doch geduscht”.  Er lacht. Sie überqueren die Straße, gehen zur kleinen Pause. Die beiden sind kreativ, so viel steht fest. 

Ich gehe zu Café Stark, kaufe eine Zeichnung von einem Mann, der dort neben seinen ganzen Plastiktüten in der Ecke sitzt und immer wieder einschläft. Ob er einen Kaffee möchte? Nein, möchte er nicht. Als er dann wieder aufwacht, fragt er mich auf Englisch, ob er auch einen Tee bestellen kann, er nimmt ein Stück Bananenbrot dazu. Er weiß natürlich, dass er auf der Straße überleben muss, Kaffee kühlt den Körper schnell aus, Tee wärmt besser. Die Zeichnung ist ein Bild von Martin Luther King, mit seinem bekannten Text. Wir unterhalten uns noch kurz auf Spanisch. Bevor er wieder auf die Straße geht, bedankt er sich, hebt die Hand zum Gruß, nennt mich hermana, Schwester.

Heute ist es Freitag, es regnet nicht. Die Novembersonne weiß, was sie hat. Sie braucht sich nur kurz zu zeigen und wird sofort von allen geliebt. Wenn die Tage kurz sind, wenn es fast jeden Tag regnet, stürmt und ungemütlich kalt ist, ist der Auftritt der Herbstsonne ein heißbegehrtes Geschenk. Sie ist blass und vornehm, kleidet sich in Wolkenschleiern, bewegt sich kühl durch die Luft, wir vergöttern sie. Wir strecken ihr unser Gesicht entgegen, wir öffnen die Armen für sie, wir nehmen sie auf. Sie gibt uns sogar etwas von ihrem Glanz ab, so dass wir auch leuchten.

Heute treffe ich mich mit einem Kollegen von Baufritz, er heiß Jörn und ist relativ neu bei der Firma. Ich bin auf dem Weg in die Stadtbibliothek und halte in Café Paris an, wo wir verabredet sind. Wir überlegen, uns draußen hinzusetzen, wie zwei verwegene Raucher, nach Hamburger Gewohnheit: so bald man seinen Schatten auf der Straße erkennen kann, kann man sich draußen hinsetzen. Aber wir gehen rein, die Sonne reicht in dieser Jahreszeit nicht bis unten in die Straße.

Was ist mit der neuen Haustechnik, will ich wissen. Es gibt neue Dämmwerte und  eine frisch aufgestellte KfW-Tabelle. Gestern hat eine junge Frau im Vorwerkstift erzählt, sie würde nachts noch oft aus dem Bett wieder aufstehen und in die Werkstatt gehen, um nachzuschauen, ob der Lötkolben auch richtig ausgeschaltet ist. Sie würde die Aktion des Ausschaltens mit dem Licht verbinden. Licht aus heißt Kolben aus. Ein Lötkolben kann ganz schön viel Unheil anrichten, siehe Notre Dame. Eine Freundin meinte, das kennt sie, sie hat das gleiche mit dem Herd. Immer noch mal zurück, um zu schauen, ob er aus ist. Ihre Schwester würde vor Verlassen des Hauses ein Foto vom Herd nehmen, so dass sie sich sicher sein kann, dass sie ihn ausgeschaltet hat, auch unterwegs, wenn die Zweifel kommen. Nun, das finde ich sehr witzig, aber auch bedenklich. Sind wir so fahrig geworden, dass wir uns die einfachsten Sachen nicht merken können? Hat das etwas mit Reizüberflutung zu tun? 

Früher hat man das auch schon gehört, aber das waren dann ältere Leute, die sich nicht sicher waren, ob sie etwas gemacht hätten oder nicht. Sie haben die Schlüssel verlegt, den Herd nicht ausgeschaltet, meistens jedoch nur gedacht, dass er nicht ausgeschaltet war. Die Kilometer, die man fürs Nachschauen zurückgefahren ist, sollte man mal aufschreiben, da käme eine ganze Menge zusammen. Aber junge Menschen? Müssen die ihre Arbeitsschritte dokumentieren, damit sie wissen, ob alles korrekt ist? Damit sie sich beruhigen können? Was ist dann mit der Kreativität?

Jörn meint, das kann man alles mit schlauer Haustechnik in den Griff bekommen. Ein Schalter beim Rausgehen, so dass alle Steckdosen und Geräte sich abschalten, nur das Notwendige bleibt verbunden, wie der Kühlschrank. Das wäre sowieso das Beste, auch nachts, damit Ruhe einkehrt. Wie soll sich der Kopf denn sonst freimachen und Platz für die Kreativität schaffen? Wenigstens nachts sollte man zulassen, dass die Zellen sich regenerieren. 

Ich denke an das Pärchen im Blätterhaufen. Sie hatten kein Handy dabei, das Auto hatte keine Einparkhilfe, kein Navi. Zum wahren Entspannen gibt es also noch andere Methoden, so denke ich.

Den ganzen Tag im Bett bleiben. Vielleicht duschen. Hand in Hand ausgehen und sich über ein gelungenes Einparken freuen. 



die Bücherhallen

hamburger gast 2019 Posted on Do, November 07, 2019 10:50:20

Ich sitze im Bett und trinke Tee, es ist 20:00. So macht man das in der aufregendste Stadt der Welt. Gestern hat es den ganzen Tag geregnet, mal wieder ein Himmel in fifty shades of Hamburg. Es gibt fast nichts schöneres, als abends nach der Arbeit durch die Kälte und die Dunkelheit Fahrrad zu fahren, mit nassen Haaren, eiskalten Händen, roten Backen und kalten Beinen. Und dann in die Wohnung in die Wärme zu kommen, die nassen Sachen auszuziehen und heiß zu duschen. So dachte ich mir gestern.

Auch wenn ich einiges vertrage, und mir fast kein Wetter zuwider ist, bin ich heute etwas angeschlagen. Bei DM gibt es einen Erkältungstee, der hat Weidenrinde, das ist der Baustoff von Aspirin. Der ideale Begleiter für das Hamburger Wetter. Hier sitze ich denn nun, in einer Decke eingepackt auf meinem Bett im Vorwerkstift und trinke ihn. Ich habe Halsschmerzen, bin schlapp und es ist so ein herrlich herbstliches Gefühl.

Ich habe ein Buch über Carl von Linné, den großen schwedischen Botaniker gelesen. Er sollte Pfarrer werden, wie sein Vater und Großvater auch, interessierte sich aber viel mehr für Mathematik und Naturwissenschaften. Er kam überhaupt nicht zurecht in der Domschule, wo er seine Laufbahn erlernen sollte, es war ein einziger Leidensweg für ihn. Er wollte etwas anderes, sein Vater war geschockt, als er die schwache Noten sah. Als ein befreundeter Arzt, der das Talent des Jungens erkannt hatte, ihn unentgeltlich bei sich zuhause aufnahm und ihn in der Botanik und Physiologie unterrichtete, konnte der Junge endlich aufleben und sein Talent entwickeln.

Er schlug seinen eigenen Weg ein, studierte und reiste viel, er brachte im Laufe seines Lebens unfassbar viele Werke heraus, schuf die Grundlagen der modernen botanischen und zoologischen Nomenklatur. Er hat ganze Enzyklopädien geschaffen. William Thomas Stearn lobte ihn als Ökologe, Geobotaniker, Dendrochronologe –déndron heißt Baum auf Griechisch, also die Lehre der Baumringe-, Evolutionist, botanischer Pornograf und Sexualist.

Was wäre der 1707 geborene Junge geworden, hätte er in der Domschule verharren müssen? Was, wenn er nicht durch Privatunterricht gerettet worden wäre, wenn er den begeisterten Arzt, der ihm das ermöglicht hatte, nicht getroffen hätte?

Ich habe gestern in den Bücherhallen der Zentralbibliothek die Jugend beobachtet, hier laufen viele Schulkinder und Jugendliche rein und raus, man sieht, dass sie voller Ideen sind, und ja, interessiert. Es ist so wichtig, dass Talent entdeckt und vor allem gefördert wird, dass alle Kinder Zugang zu allen möglichen Bildungswegen haben. Wie können sie sonst rausfinden, was sie wirklich interessiert und begeistert?

Wieso sollten überhaupt die Kinder verpflichtet werden, den gleichen Wissenstand zu erreichen, in allen Fächern, alle in einem gleichen Zeitraum? Ich weiß nicht, was ich von so einer Einheitlichkeit halte. Die Menschen sind doch total unterschiedlich. Nicht nur ihre Charaktere, sondern doch auch ihre Fähigkeiten sind komplett individuell. Die Noten, die man für geleistete Arbeit bekommt, sind abstrakt und kalt, sie sind eigentlich nichtssagend, ein schlechter Tausch für das Wissen, das man hat. Dürfen wir Schulnoten schwarz auf weiß entscheiden lassen, über wie gut ein Kind ist? Das ist sehr eingeschränkt und hört sich nicht fair an.

Aber brenzlige Fragen werden gerne mal umschifft. Es werden neue Probleme angegangen, die an sich gar keine Probleme darstellen. Wir sollten die neue Generationen auf die Digitalisierung vorbereiten, hört man immer wieder. Wie bitte? Ist es nicht eher so, dass sie uns darauf vorbereiten werden? Es wird nicht helfen, wenn jedes Kind in der Schule ein Tablett bekommt. Man würde eine Menge investieren und mit der Auswahl nur ungeschickt hinterherhinken. So einfach ist es nicht, mit den Ausgaben in der Form von Hardware ist noch keiner schlau geworden. Spielzeug kaufen reicht ja auch nicht als Zeichen von Elternliebe. Wissbegierigkeit wird damit nicht gestillt, es handelt sich hier um eine faule Abkürzung. Es geht nicht um das Medium, sondern um die Dinge an sich. Wenn das Interesse einmal geweckt ist, finden sich schon Mittel und Wege, es zu kultivieren. Denn alles ist schon da, es geht hier nur um die Begeisterung.

Also ab in die Bibliothek. Dort gibt es eine Menge Angebote, es gibt die Lernwelte, es gibt Projekte für Kinder, für Jugendliche, für Lehrer. Setzen sie sich an einen schönen Platz in der Nähe vom Eingang, wo Sie Kaffee trinken können, der ist gar nicht so schlecht dort. Es ist dort warm, trocken und es gibt 400.000 Bücher. Treffen Sie sich, unterhalten Sie sich in leisem Ton, tauschen Sie sich aus. Begegnen Sie der Stadtschreiberin bei der Arbeit. 

Jetzt muss ich erstmal die Wärmflasche füllen und schlafen. Ich habe ein gutes Buch, lege mich ins Bett und lese 2,5 Seiten, dann schlafe ich ein. Bevor die Ohren sich für die Nacht abschalten, lauschen sie noch die sanften Regentropfen gegen das Fenster, sie nehmen die schöne Melodie auf und ich kann gerade noch denken, Hamburg, du Lieblingsstadt.



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