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Hamburger Gast

Loslassen

hamburger gast 2019 Posted on Di, November 12, 2019 11:28:16

Ceylon-Zimt wird  als der ursprüngliche Zimt bezeichnet. Er wird vor allem in Sri Lanka (Ceylon) und im Süden Indiens angebaut. Er wird aus den Innenrinden des immergrünen Laubbaumes Cinnamonum Ceylanicum hergestellt. Die Ernte erfolgt nach der Regenzeit, die 4 Monate dauert. Je dünner die Rinde, desto feiner und aromatischer ist der Zimtgeschmack. Da die Ceylon Zimtstangen aus einzelnen dünnen Rinden zusammengesteckt werden, sehen sie im getrockneten Zustand wie eine aufgeschnittene Zigarre aus.

Wissen Sie was Ekelle sind?  Es ist eine Maßeinheit für die Qualität des Ceylon-Zimtes. Wenn der Wert Ekelle 0000 ist, hat man den hochwertigsten Zimt der Welt. Ekelle 0 ist eine Stufe tiefer, und wenn die Qualität schlechter wird, fällt der Wert von I bis V.

Cassia-Zimt ist der bekannte China-Zimt, die meistverkaufte Zimtart. Er ist dunkler, die Stangen sind grober und dicker als die des Ceylon-Zimtes und haben einen intensiveren Geruch. Die Rinde wird in relativ dicken Stücken von den erwachsenen Bäumen Cinnamomun Cassia abgetragen. Da die Qualität geringer ist, ist diese Sorte sehr viel günstiger.

Es ist plötzlich kalt geworden, nach der Vollmond-Nacht am Montag kommt ein dickes Atlantik-Tief auf uns zu, vielleicht kommt Schnee. Sie brauchen jetzt die Bibliothek mit ihren vielen Büchern, einen Tee mit Zimt und Nelken und viele Kekse. Sie brauchen jemanden, mit dem Sie über die Bücher, die Sie gerade lesen, reden können, oder jemanden, der versteht, wieso Sie jetzt unbedingt Jazzplatten auf einem 60-er Jahren Plattenspieler hören müssen. 

Weihnachten nähert sich, und so auch der Druck auf der Arbeit, die Sachen noch fertig zu kriegen, Monatsabschluss, Jahresabschluss. Der Druck zuhause, besinnlich und froh zu sein und die richtigen Geschenke zu finden, der Druck im Freundeskreis, sich für die richtigen Parties zu entscheiden und sich anzumelden. Wie soll man allen gerecht werden? Man darf nicht vergessen, dass die Tage ungefähr viermal kürzer und dunkler sind als im Sommer. Weniger Licht, weniger Sonne, mehr Kälte. Weniger Farben und die Bäume sehen trostlos aus. Den ganzen Tag essen ist auch keine Lösung.

Hier ist ein Vorschlag: gehen Sie auf Konfrontation. Wenn Sie etwas stört, sprechen Sie es an, lassen Sie es raus. Am Besten auf neutralen Gewässern. Ziehen Sie sich warm an, nehmen Sie die Fähre über die Elbe und halten Sie die Nase in den kalten Wind, am Besten um die Mittagszeit, wenn das Licht da ist, vielleicht in der Mittagspause. Sie bekommen ein Gefühl für die Weite und einen anderen Blick auf die Stadt, auf die Probleme, auf Ihre Mitmenschen, vor allem auf den Menschen, mit dem Sie gerade eine Diskussion führen. Sehen Sie ihm fest in die Augen und reden Sie. Gezielt, klar, machen Sie sich den Kopf frei. Schreien Sie, wenn es sein muss, gegen den Wind.

Notfalls besorgen Sie sich eine Tageskarte des HVV und bleiben auf dem verdammten Schiff, bis alles geklärt ist. Die Kapitäne freuen sich, dann haben sie etwas zu gucken. Ich habe gestern festgestellt, sie haben sogar Kaffee im Ausschank.

Am Besten die Lieblingstasse aus dem Büro mitnehmen, aus einem Plastikbecher schmeckt der Kaffee nicht einmal auf hoher Elbe.

Wenn Sie wieder an Land gehen, werden Sie merken, alles ist viel weniger schlimm. Sie freuen sich auf das Büro, wo es warm ist, wo respektvoll miteinander geredet wird, wo der Wind nicht jedes Wort verformt. Wo die Haare nicht ins Gesicht fliegen und es nicht nach Diesel riecht. Aber auch wenn Sie die Gewässer verlassen haben, tragen Sie etwas von der Weite in sich, etwas vom ewigen Fluss der Dinge. 

Es ist eine Geschichte von Loslassen.

Den Dingen ihren Lauf lassen, zusehen, wie sie sich entwickeln und wieder fort fließen. Es ist eine Geschichte vom ewigen Strom, von kommen und gehen, geben und nehmen, von dem natürlichen Lauf der Dinge.

Die Kollegin hat Zimtschnecken gebacken. Auch wenn Sie bis jetzt immer nein gesagt haben, von wegen Zucker, Gluten und so, nicht vegan und überhaupt, weil Sie finden, sie sieht selber wie eine Zimtschnecke aus, sagen Sie jetzt einfach ja.

Zimt wärmt, löst Krämpfe, fördert die Durchblutung und beruhigt.

Sie holen ihr auch einen Tee und trinken ihn zusammen, einverstanden, schweigend. 



die Pfeffersäcke

hamburger gast 2019 Posted on So, November 10, 2019 19:16:28

Ich sehe mir das letzte Foto aus meiner Sammlung an, es heißt “der Binnenhafen 1881”. 

Überall liegen Holzsegelschiffe und Ewer, Gemüseschiffe aus den Vierlanden, dahinter die Nikolaikirche, damals das höchste Gebäude der Welt, und die Katharinenkirche. Auf einem Schild vorne am Kai steht “Abfahrt der Jollenführer”.

Das Foto zeigt ein Durcheinander von Leinen und Masten, Schiffen und Tauen, es gab die durchstrukturierte Speicherstadt noch nicht. 

Vorne auf dem Foto sind 9 Männer, alle mit Hut, alle haben ein weißes Hemd an. Manche eine Weste, andere eine Jacke. Sie tragen eine Fliege oder eine Krawatte. Wer sie wohl sind? Ihre Nachfahren laufen wahrscheinlich noch durch Hamburg, es sind ja noch keine 140 Jahre her. Ungefähr 6 Generationen. Vielleicht habe ich die Nachfahren in der Stadt schon getroffen, vielleicht waren die Herren, mit denen ich mich am Freitag in Café Paris unterhalten habe, echte Nachfahren von diesen Männern. Sie schienen sich mit Hamburg jedenfalls bestens auszukennen.

“Hier ist der spießigste Teil Hamburgs”, so sagt einer von ihnen. “Und gehen Sie mal hoch, in die Belle Étage, das ist dann die Steigerung, lauter Pfeffersäcke”. Ich denke mir, die Pfeffersäcke sind immer die anderen, wann treffe ich endlich mal einen, der das von sich selber behauptet? Das Wort gibt einen Hinweis auf sich rücksichtslos bereichernde Händler. Wobei, Händler müssen auch handeln können, so denke ich, und lieber Pfeffersack als Salzsäule. 

Im Café lese ich, dass am 22.11 und 23. frische Meeresfrüchte aus der Brétagne ins Lokal kommen, bitte reservieren. Schauen Sie sich lieber nicht das Foto dazu im Internet an. Es vermittelt den Eindruck, dass Sie in die Biotonne gucken, es ist dégoutant. Wer macht denn so ein Foto, geht das nicht ein bisschen appetitlicher? C’est scandaleux. Enfin. 

Ich suche weiter nach Nachfahren von den Herren aus 1881, wie man auch anhand des berühmten Fotos Lunch atop a Skyscraper gemacht hat, das 51 Jahre später in Manhattan entstanden ist. Dort hat man auch verschiedene Männer identifizieren können, ich hätte hier lediglich 2 Generationen mehr zu überbrücken. Es durfte dennoch einfacher sein, denn die Männer auf meinem Foto sind keine Wanderarbeiter, sondern Hamburger, so nehme ich an. Ich habe es abfotografiert und trage es bei mir, vielleicht finde ich noch jemanden, der dort etwas erkennt. 

Es ist Samstagnachmittag, die Gäste bei Hermetic Coffee Roasters stehen bis zur Tür um bestellen zu können. Sogar auf der novemberbeblätterten Terrasse ist es voll, auch wenn es nur mickrige 8 Grad sind.

Es wundert mich nicht mehr, bekanntlich sind die Hamburger aus anderem Holz geschnitzt, durchtriebenes Hafenholz oder so. Treibholz. Was mich heute aber schon wundert, ist dass so viele Leute mit ihrem Kaffee durch die Straßen treiben. Wie eine Ameisenstraße schlängeln sie sich ins Café rein und mit ihren to-go-Bechern wieder raus, unermüdlich. Einer fängt damit an und alle machen es nach. So eine eifrige Ameisenstraße wäre beim Laden und Löschen der Schiffe 1881 eine wirkliche Hilfe gewesen, jetzt geht die Energie einfach so verloren in die Novemberluft.

Der Andrang lässt nach, plötzlich ist das Lokal wieder fast leer. Ebbe und Flut kommen ja bekanntlich bis hier, tief in die Stadt hinein.

Florian kommt rein und setzt sich neben mich. Er ist Radfahrer, kommt aus Karlsruhe und findet die Hamburger Straßen gefährlich, er ist schon ein paar mal vom Auto erfasst worden. Er sieht um sich. “Was ist hier heute wenig los”, meint er. Ich muss lachen. Denn gerade 5 Minuten bevor er reingekommen ist, war kein einziger Platz mehr frei.

Die nächste Welle kommt gleich. Das Gesetz der Gezeiten. Ich erkläre ihm das, er sieht mich schweigend an, weiß nicht so genau, was ich will. Stadtschreiberin also. Wir haben dennoch ein interessantes Gespräch, uns kommt sogar eine Geschäftsidee. Ein Ladenlokal mieten, dazu 25 Figuranten, die vor der Tür eine Schlange formen. Gebrauchtes und nicht gespültes Geschirr, mit verschiedenen Mustern, Zwiebeln, Rosen, so uneinheitlich wie möglich, am Besten vom Flohmarkt nebenan, draußen auf einen Wackeltisch stellen. Auch wenn es stürmt oder friert. Der Erfolg des Lokals ist garantiert.

Was wird dort dann angeboten? Das ist egal, darüber müssen wir noch brainstormen. Irgend etwas Französisches vielleicht. Bio. Hand crafted. 

Fleur de Sel aus der Normandie an bretonischen Austern.

Oder etwas Exotisches. Cassia-Zimt aus Süd-China und Indonesien, oder gar den exklusiven Ceylon-Zimt, fein aus dünnen Rinden zusammengesteckt, so dass er wie eine Zigarre aussieht. Ich habe ein Buch in den Bücherhallen gefunden, das den Unterschied der verschiedenen Zimtarten leidenschaftlich beschreibt. Und was passt besser zu einer Hafenstadt als Gewürze aus aller Welt?

Oh Hafenstadt! Chilis aus Nigeria, Lorbeer aus Griechenland, Ingwer aus Jamaika, Muskatnüsse aus West-Indien, jede Nuss ist ein Hochzeitsgeschenk. Vanille –sie wächst als Frucht aus den duftenden goldweißen Blüten einer Orchidee im lichten Schatten immergrüner Wälder, umhüllt von ganzjährig tropischer Wärme. Kanel –ach so, hatten wir den schon? Ja, aber ich finde den Namen so schön, aus dem Lateinischen canella, Röhrchen.

Und klar, schwarzer Pfeffer aus Borneo. 

Pfeffer hat magische Kräfte. Vor allem soll er aphrodisierend wirken, ist er doch durchblutungsfördernd. Seine Schärfe stellt für den Körper einen kleinen Schmerzreiz dar, es werden mehr Endorphine, Glückshormone produziert, das Wohlbefinden steigt, das Liebesspiel kann beginnen.

Diese lustvollen Pfeffersäcke.



Kreativ sein

hamburger gast 2019 Posted on Fr, November 08, 2019 15:13:38

Das mit der Kreativität ist auch so eine Sache. Wie schön ist es, bei Regenwetter am Schreibtisch in der Bibliothek zu sitzen, einen Tee zu trinken und Geschichten zu schreiben. Aber sie müssen irgendwo herkommen, sie müssen sich formen. Da braucht man einen Funken, eine Inspiration, eine Begeisterung. So kommt es, dass man in die Stadt muss, in die Kälte hinaus, durch die Straßen. Man soll sich einfach treiben lassen und schauen, was passiert. Ab in die Nacht. 

Es ist schon längst dunkel und ich laufe durch die Wohlwillstraße, weil sie so schön ist nachts. Es hat geregnet und die Bürgersteige sind weich, weil die Blätter sie bedecken. Es fahren einige Autos hin und her, nur ein Parkplatz ist frei, weil dort ein riesiger Blätterhaufen liegt. Ich bleibe stehen und sehe zu, wie ein kleines französisches Auto einparken will. Ob es das schafft? Ohne zögern fährt es rückwärts schnell in den Blätterhaufen hinein, die Räder drehen durch, aber bald ist es gut geparkt. An der Fahrerseite steigt eine Frau mit roten Lippen, einem kurzen Kleid und High Heels aus, ihre Haare sind durcheinander und sie steht etwas verloren in den Blättern. Der Beifahrer kommt um das Auto herum und nimmt ihre Hand. “Ich fühle mich, als hätte ich den ganzen Tag im Bett gelegen, wilden Sex gehabt und nicht geduscht”, so sagt sie und sieht ihn provozierend an, “dabei habe ich gerade doch geduscht”.  Er lacht. Sie überqueren die Straße, gehen zur kleinen Pause. Die beiden sind kreativ, so viel steht fest. 

Ich gehe zu Café Stark, kaufe eine Zeichnung von einem Mann, der dort neben seinen ganzen Plastiktüten in der Ecke sitzt und immer wieder einschläft. Ob er einen Kaffee möchte? Nein, möchte er nicht. Als er dann wieder aufwacht, fragt er mich auf Englisch, ob er auch einen Tee bestellen kann, er nimmt ein Stück Bananenbrot dazu. Er weiß natürlich, dass er auf der Straße überleben muss, Kaffee kühlt den Körper schnell aus, Tee wärmt besser. Die Zeichnung ist ein Bild von Martin Luther King, mit seinem bekannten Text. Wir unterhalten uns noch kurz auf Spanisch. Bevor er wieder auf die Straße geht, bedankt er sich, hebt die Hand zum Gruß, nennt mich hermana, Schwester.

Heute ist es Freitag, es regnet nicht. Die Novembersonne weiß, was sie hat. Sie braucht sich nur kurz zu zeigen und wird sofort von allen geliebt. Wenn die Tage kurz sind, wenn es fast jeden Tag regnet, stürmt und ungemütlich kalt ist, ist der Auftritt der Herbstsonne ein heißbegehrtes Geschenk. Sie ist blass und vornehm, kleidet sich in Wolkenschleiern, bewegt sich kühl durch die Luft, wir vergöttern sie. Wir strecken ihr unser Gesicht entgegen, wir öffnen die Armen für sie, wir nehmen sie auf. Sie gibt uns sogar etwas von ihrem Glanz ab, so dass wir auch leuchten.

Heute treffe ich mich mit einem Kollegen von Baufritz, er heiß Jörn und ist relativ neu bei der Firma. Ich bin auf dem Weg in die Stadtbibliothek und halte in Café Paris an, wo wir verabredet sind. Wir überlegen, uns draußen hinzusetzen, wie zwei verwegene Raucher, nach Hamburger Gewohnheit: so bald man seinen Schatten auf der Straße erkennen kann, kann man sich draußen hinsetzen. Aber wir gehen rein, die Sonne reicht in dieser Jahreszeit nicht bis unten in die Straße.

Was ist mit der neuen Haustechnik, will ich wissen. Es gibt neue Dämmwerte und  eine frisch aufgestellte KfW-Tabelle. Gestern hat eine junge Frau im Vorwerkstift erzählt, sie würde nachts noch oft aus dem Bett wieder aufstehen und in die Werkstatt gehen, um nachzuschauen, ob der Lötkolben auch richtig ausgeschaltet ist. Sie würde die Aktion des Ausschaltens mit dem Licht verbinden. Licht aus heißt Kolben aus. Ein Lötkolben kann ganz schön viel Unheil anrichten, siehe Notre Dame. Eine Freundin meinte, das kennt sie, sie hat das gleiche mit dem Herd. Immer noch mal zurück, um zu schauen, ob er aus ist. Ihre Schwester würde vor Verlassen des Hauses ein Foto vom Herd nehmen, so dass sie sich sicher sein kann, dass sie ihn ausgeschaltet hat, auch unterwegs, wenn die Zweifel kommen. Nun, das finde ich sehr witzig, aber auch bedenklich. Sind wir so fahrig geworden, dass wir uns die einfachsten Sachen nicht merken können? Hat das etwas mit Reizüberflutung zu tun? 

Früher hat man das auch schon gehört, aber das waren dann ältere Leute, die sich nicht sicher waren, ob sie etwas gemacht hätten oder nicht. Sie haben die Schlüssel verlegt, den Herd nicht ausgeschaltet, meistens jedoch nur gedacht, dass er nicht ausgeschaltet war. Die Kilometer, die man fürs Nachschauen zurückgefahren ist, sollte man mal aufschreiben, da käme eine ganze Menge zusammen. Aber junge Menschen? Müssen die ihre Arbeitsschritte dokumentieren, damit sie wissen, ob alles korrekt ist? Damit sie sich beruhigen können? Was ist dann mit der Kreativität?

Jörn meint, das kann man alles mit schlauer Haustechnik in den Griff bekommen. Ein Schalter beim Rausgehen, so dass alle Steckdosen und Geräte sich abschalten, nur das Notwendige bleibt verbunden, wie der Kühlschrank. Das wäre sowieso das Beste, auch nachts, damit Ruhe einkehrt. Wie soll sich der Kopf denn sonst freimachen und Platz für die Kreativität schaffen? Wenigstens nachts sollte man zulassen, dass die Zellen sich regenerieren. 

Ich denke an das Pärchen im Blätterhaufen. Sie hatten kein Handy dabei, das Auto hatte keine Einparkhilfe, kein Navi. Zum wahren Entspannen gibt es also noch andere Methoden, so denke ich.

Den ganzen Tag im Bett bleiben. Vielleicht duschen. Hand in Hand ausgehen und sich über ein gelungenes Einparken freuen. 



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